Langzeitbelichtung

Langzeitbelichtung

In diesem Artikel geht es um das Thema Langzeitbelichtung. Oft werde ich gefragt, wie ich diese Bilder aufnehme. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen dieses Thema hier kurz anzgehen. Für viele ist fehlendes Licht beim Fotografieren ein Problem. Denn daurch verlängert sich die Aufnahmezeit. Sich bewegende Objekte wie Wolken, Autos, Bäume im Wind oder auch fliessendes Wasser verwischen zunehmend mit längere Belichtung. Bei Langzeitbelichtungen macht man sich nutzt man genau diesen Effekt aus. Man setzt sogar noch einen drauf in dem man das Licht welches auf den Sensor fällt durch Filter weiter verringert. Diese Filter werden für die Aufnahmen vor das Objektiv geschraubt. Damit kommt weniger Licht bis zum Sensor und man verlängert die Belichtungszeit um dieses Delta wieder auszugleichen. Aus einer Belichtungszeit von einer 1/160 Sekunde kann so eine Belichtungszeit von 3 Minuten werden. Auf den beiden Bilder kann man einmal klar die Wellen auf der Oder im Detail erkennen. Hierfür wurde ganz normal ohne Filter wie gehabt belichtet. Auf dem anderen Foto ist die Oberfläche der Oder glatt gezogen und auch die sich bewegenden Wolken sind wie verschwommen. Für eine Langzeitbelichtung ist daher ein Stativ unbedingt Pflicht da man die Kamera wärend der Aufnahme nicht bewegen darf.

 

Zum Vergleich und besserem Verständnis habe ich unter den Bildern die entsprechenden EXIF geschrieben. Diese dienen ausschliesslich zum Verständnis und Vergleich. Diese Daten kann man übernehmen, aber sie werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht zum exaktem Ergebnis führen. Warum? Das Licht ändert sich eigentlich minütlich durch vorbeiziehenden Wolken oder Dunst in der Luft. Und aus diesem Grund wird man niemlas die gleichen Bedingungen wie sie zum Aufnahmezeitpunkt herrschten vorfinden.

Sony 7R II, Zeiss 16 – 35 mm 4.0; 1/125 Sek, 35 mm, f10, ISO 50

 

Sony 7R II, Zeiss 16 – 35 mm 4.0; 223 Sek, 35 mm, f16, ISO 50